71 - Sehnsucht nach Frühling

Shownotes

Es ist soweit: Wir haben Lust auf Frühling! Das schlägt sich auch bei unseren Strickideen nieder. Und außerdem gilt auch dieses Jahr: Frühlingszeit ist Muttertagstuchzeit! Bis das Design erscheint, müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden, aber Louisa und Sophia haben die ersten Infos mitgebracht. Und habt ihr schon gesehen, dass unser Kartenset mit Stricktipps erschienen ist? In dieser Episode von "Nur noch eine Reihe" erfahrt ihr mehr dazu.

Viel Spaß beim Zuhören!

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Das Intro- bzw. Outro heißt Good Feelings von Insomniac Village, lizensiert bei https://de.audiocrowd.net/.

Die Musik für die Rubriken wurde uns von KRONER zur Verfügung gestellt. https://kronermusik.de/

Transkript anzeigen

Sophia: Hallo Luisa.

Louisa: Hallo Sophia!

Sophia: Du strahlst nicht so an. Scheint bei euch die Sonne.

Louisa: Nö! Nein, ich freue mich, dich zu sehen! Ich freue mich, dass wir hier sind! Es ist immer schön mit dir!

Sophia: Ich freue mich auch sehr und die Sonne scheint bei uns auch nicht. Sie hat den einen Tag ...

Louisa: Ja hier ist irgendwie Winter, das hört nicht auf.

Sophia: Hier auch nicht. Den einen Tag hab ich gedacht, jetzt kommt der Frühling. Da hab ich geschwitzt, da war ich zu warm angezogen. Zack, am nächsten Tag. Sau kalt. Es ist ... boah, nee. Kennst du das, wenn man einmal durchgefroren ist und dann gar nicht wieder richtig warm wird? Ekelhaft. Ja.

Louisa: Mhm.

Louisa: Ja, das kenne ich. Mir ist zwar meistens warm, aber wenn es so so rein kriecht, ist das schwierig. Ja, hier war es mal total mild letzte Woche. war alles weggeschmolzen. Alle Schneehaufen, die vom Schippen und so hier noch im Hof waren. Und jetzt ist es aber wieder so seltsam kalt, dass es nachts

Sophia: Ja.

Sophia: Ja, dit.

Louisa: schneit es. Also ich wache jeden Morgen auf mit so einer kleinen weißen Schicht draußen und dann tagsüber schmilzt es weg.

Sophia: Ja, so schön.

Sophia: Ja, den einen Tag habe ich auch noch mal Schnee gefickt und ich dachte, jetzt ist er auch mal gut. Und ich glaube, jetzt wird es milder. Aber machen wir uns nichts vor, es ist Februar, es kommt auch noch der März. Aber vielleicht wird der März ja schon dann doch uns den Frühling bringen. Ich bin auf jeden Fall bereit. Ich habe auch viele Pläne, sehr wenig Zeit, fühle mich auch schon ein bisschen gestresst innerlich.

Louisa: Mhm.

Louisa: So ist es, es ist Februar.

Louisa: Das wäre schön.

Sophia: Ja, wie handhabst du das? Hast du Pläne für den Frühling, striktechnisch?

Louisa: Ehrlich gesagt ja und nein. Oder ja und ja vielmehr. Mein ursprünglicher Plan war ja auch mit dir zusammen wahrscheinlich das Preview-Shirt zu stricken, beziehungsweise einfach zum Saisonauftakt ein schönes Shirt, also was für die warme Jahreszeit zu stricken. Jetzt bin ich aber gerade mitten im Muttertagstuch und hab danach noch ein Geburtstagsgeschenk. das fertig werden muss. Und dann habe ich mir wegen zwei besonderer Geburtstage in diesem Jahr, einem Runden und einem Achtzehnten, noch mehr Geschenke vorgenommen. ... fürchte, bis ich mal wieder was für mich stricke. Dauert es? Das kam mir jetzt irgendwie die Tage so. Ah ja, okay. Für meinen Papa, muss fertig werden. Dann wird mein Mann ja eben, den runden Geburtstag. Da muss ich dann danach anfangen. Und dann wird mein Patenkind volljährig im Sommer. Da hatte ich mir eben auch was vorgenommen. Ich bestricke ja sonst sehr selten andere Leute. Aber zu so Anlässen finde ich das schon ganz schön.

Sophia: Ich fühle es, ja? Ich, ich, ich,

Louisa: Und ja, wir reden im Herbst wieder, Sophia.

Sophia: Wir reden, ich fühle das sehr, weil ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nachdem ich im Advent, Sophie ist auch Quatsch, ich hab für den Sohn und für die Tochter einen Teil gestrickt und für den Mann. Wir erinnern uns alle, wie ich heiligabend noch den P1-Sweater trockengeföhnt habe. Und er dachte, er war fertig. Ja, ich verlängere gerade noch mal die Ärmel. Aber okay.

Louisa: Aber er war fertig in Sch... also ich mein... Halleluja.

Louisa: Schon wieder!

Sophia: Nee, das andere war der Rumpf. Und jetzt kam er mit. Das war der Rumpf. Ja, Ja, tatsächlich. Ich glaube nämlich, dass die am Anfang so gut saßen und jetzt sind sie doch so ein Ticken. Na, okay. Und dann dachte ich so, nee, jetzt ist Schluss, jetzt strick ich wieder für mich. Und was mache ich? Jetzt mache ich erst mal einen Teststrick für Angie mit. Also was ich natürlich sehr gerne mache, aber es ist halt ein Kinderstrickteil für die Tochter.

Louisa: Das war der Rumpf. Ja gut, aber Ärmel ist auch manchmal ein bisschen tricky. Die schrumpfen einfach wieder beim Tragen. Das ist so.

Sophia: die auch schon bemängelt hat, ihr... Kennst du den Lulu-Slip-Over? Hast du da ein Bild im Kopf von Petitnit? Den hatte ich vor zwei Jahren leider schon auch gestrickt für die Kleine. Und der ist jetzt einfach viel zu klein. Und sie war letztens so traurig, dass der nicht mehr passt. Also dachte ich so, na dann strick ich da auch noch einen. Und dann dachte ich so, okay. Also es haut auch nicht so ganz hin mit meinen Plänen für mich und überhaupt. Und ich hab... ja.

Louisa: Ja, wie du sagst, das macht ja Spaß. Also das ist ja nicht so, dass es keinen Spaß macht, aber... Dieses schöne Gefühl, was Selbstgestricktes zum ersten Mal zu tragen, das fällt halt dann weg. Es ist nämlich noch mal was anderes, als die beschenkte Person damit zu sehen. ist was anderes. Und das sollte sie eigentlich die Waage halten. das sehe ich bei mir gerade nicht, aber meine Güte, dann ist das jetzt so. Da muss ich jetzt einfach durch. So.

Sophia: Ja.

Sophia: Ja.

Sophia: Ja, was ich mir nämlich noch mehr vorgenommen habe, ist mich nicht zu stressen. Weil das habe ich im Advent, da war ich ein bisschen, ein bisschen gehetzt mit meinen drei Projekten da. Und da dachte ich so, nee, Stricken soll ja Spaß machen. Und deswegen Kopf stricke ich ganz viel oder mache Maschenproben. Ich habe nämlich, das ist ja immer schon mal so ein bisschen, ich musste nämlich.

Louisa: Mhm. Ja.

Louisa: Das ist

Sophia: Ich weiß nicht, wie es passiert ist, aber ich musste die Maschenprobe machen für den Coma-Cocoon. Das ist diese ... Das ist diese ... Siehst du? Das ist nämlich diese coole, große Strickjacke, wie eine Decke zum Reinschlüpfen von Anne Wenzel, aber mit Lochmuster. Also es ist jetzt nicht so krass warm, glaube ich, sondern es ist ... Genau. Genau.

Louisa: Entschuldigung, da muss ich lachen.

Louisa: das das Ding was Marisa gerade jetzt im Winter gestrickt hat? Weil ich komme da mit diesen Komma und Kuckuen und so weiter Namen bei Anne Wenzel immer durcheinander.

Sophia: Nee, genau, das ist die Jacke, die Marisa gestrickt hat. Ich hoffe, hab den richtigen Namen, aber ich verlink es auf jeden Fall. Und aus Handwerksgarm von Jellholz. Und ich hatte halt noch Reste übrig von einem anderen Projekt. Ich dachte, ich muss die Maschenprobe machen. Weil irgendwie die finde ich wirklich cool. Und es ist jetzt so ... Ich hab sie jetzt einfach einmal zu oft gesehen bei Marisa. Und jetzt hab ich gedacht, jetzt will ich die machen. Und ...

Louisa: Mhm. Gäh!

Louisa: Kennt man?

Sophia: Das wäre ein schönes Projekt. Irgendwann. Done.

Louisa: Ja, das stimmt.

Louisa: Da sind wir wieder bei irgendwann. Ja, es gibt so viel. Ich bin manchmal auch bisschen froh, dass ich manche Garne einfach gar nicht da hab oder in Greifweite, damit ich eben nicht mal ausprobieren kann. Ist manchmal einfach gesünder.

Sophia: Ja.

Sophia: Ja, das ist ein Problem. Also, weil Angie meinte auch zu mir, als sie uns neulich im Studio getroffen haben, meinte sie auch so, manchmal muss sie dann, wenn sie abends nach Hause kommt, muss sie erst mal durchatmen und so. Weil es ist halt superverführerisch, ne? Wenn du jeden Tag dran vorbei läufst, das ist schon mehr als verlockend. Und jetzt sind ja auch die Sommergarnetziehen langsam ein. Im Studio haben ja auch Marisa und Angie erzählt. Also, ein paar sind schon da.

Louisa: Mhm.

Louisa: Schlimm, schlimm, schlimm, schlimm, schlimm.

Sophia: Es ziehen jetzt noch mehr ein, weil immer schon danach gefragt wird. ja. Lass uns doch mal in die erste Rubrik hüpfen. Wir bleiben ja beim Stricken.

Sophia: Und zwar das aktuelle Lieblingsteil. Die Pläne sind groß, aber ich freue mich, dass ich einfach schon doch eine feine Auswahl an Strickstücken habe, in die ich schlüpfen kann, weil das ja auch schon so ein gutes Gefühl macht. Worin wohnst du denn gerade? Was ist denn so gerade dein To-Go?

Louisa: Also diese Woche wohne ich hierin. Du siehst es, das ist mein Teddy-Sweater. Denn hier sind Ferien. Und ich arbeite zwar, aber ich bin die ganze Zeit im Ferien-Outfit unterwegs. Leggings und ein großer Pulli. Und es ist entweder hier der Teddy-Sweater oder mein Zipper-Sweater, den ich ja absichtlich... Also der ist ja etwas oversized geschnitten, aber ich habe den ja also richtig groß gemacht. Der geht mehr über den Hintern.

Sophia: Ja.

Sophia: Herrlich! Mhm.

Louisa: Die Ärmel sind total lang, ist total weit, einfach weil ich da drin eben wohnen möchte. Das war mir von vornherein klar. Genau, und das sind so die zwei, in denen ich gerade wohne, weil, ach, wenn die Kinderfälle haben, darf ich auch bisschen davon profitieren.

Sophia: Ja, und nichts ist verkehrt an Leggans und großem Strickpullover. Nicht wahr? Genau, ich wohne nämlich gerade im Jillyjumper. Der ist richtig schön, er hat so Spaß gemacht zu stricken. Hat so kleine feine Details, ist aber nicht zu kompliziert. Und, ähm, nee, ein super gemütlicher Pullover.

Louisa: Richtig!

Louisa: Der ist aber auch so schööön.

Louisa: Da muss ich dich kurz fragen. Miriam, unsere Entwicklerin, die strickt den ja auch gerade. Sie hat den angefangen. Und sie meinte am Anfang dieses verschränkte Rippmuster, mit dem der Kragen losgeht, das hätte sie ziemlich ausgebremst. War das bei dir auch so?

Sophia: Ja. Ausgebremst nicht, aber es ist schon ein bisschen mühselig. finde, verschränktes Rippmuster sieht total schön aus, aber ich finde es eher anstrengend zu stricken. Vor allem, weil du auch die linken Maschen verschränkt strickst. Also ich finde, über rechts verschränkte Maschen, da können wir ja noch drüber reden, aber links verschränkt ist dann schon, muss man stricken, schon sehr lieben. Tun wir ja, dann macht man das auch. Es sieht auch einfach mega aus. ist einfach nochmal anders.

Louisa: Mhm. Ja.

Louisa: Ich strick's auch nicht gerne, ja.

Louisa: Mhm, mhm, mhm.

Sophia: Es macht schon was, ja.

Louisa: Das macht auch gerade dieses Design, also den Jillyjumper macht das auch wirklich, also ist wirklich ein herausstechendes Merkmal. Aber mir war nicht klar, dass die Linken auch verschränkt sind. Von daher, ich nehme alles zurück. Die Frage habe ich mir schon selbst beantwortet dadurch.

Sophia: Ja. Doch, die sind auch ... Genau, also das ist ein bisschen mühselig, aber ich finde der Kragen ist dann tatsächlich das mühsamste, weil, jetzt muss ich einmal gucken, genau die Ärmelbündchen sind nochmal verschränkt, aber unten der Saum ist zum Beispiel sehr kurz und von daher, wenn man den Kragen hat, dann kann man schön weiter strecken. Ich mochte die Anleitung wirklich gern und war gut.

Louisa: Das ist aber eine gute Aussicht, wenn man weiß, dass das Fremeligste, das was potentiell am unangenehmsten ist, direkt am Anfang ist. Also mir geht es zumindest so. Dann denke ich mir immer, ja habe das gleich geschafft und dann wird es cool. Schön.

Sophia: Ja.

Sophia: Genau. Und so war es bei mir auch. dann ist es ja eine Racklangkonstruktion, die strick ich auch total gerne. Miriam mir auch erzählt, dass das so ihre liebste Konstruktion ist. der ist wirklich, den empfehle ich sehr. Und ich freue mich auch drauf, ihn jetzt noch tragen zu können, weil jetzt ziehe ich ihn noch mit Jacke an. Aber vielleicht brauche ich irgendwann keine Jacke mehr oder dann nur noch, na, wie heißt sie, die Port Jacket drüber. Nicht wahr? Ihre Zeit wird kommen die nächsten Wochen.

Louisa: Mhm. Ja.

Louisa: Ja.

Sophia: Und ansonsten trage ich jetzt, habe ich gerade in der, ähm, weil meine Tochter hat neulich die Kiste ausgekippt mit den ganzen, ähm, habt ihr auch so eine Kiste, wo so alle Tücher und Handschuhe und Mützen drin sind? So ein schwarzes Loch im Flur? Genau. Und, ähm, sie wurde auch, sie wurde ausgekippt, da war ich erst ein, äh, nein, und dann dachte ich, nee, ist gut, weil dann sehe ich mal, welche einzelnen Handschuhe da drin liegen und mein Tuch Salma lag drin. Und, ähm, das Muttertagstuch von, ich glaube, 2022.

Louisa: Jeder hat so eine Kiste.

Louisa: Ja, 22. Das war nämlich kurz nachdem ich beim Maschenfallen angefangen habe zu arbeiten.

Sophia: nicht wahr? 22. Ja, da waren wir zusammen, da hatten wir so ein kleines inoffizielles Strick treffen und daher wurde das Tuch gelauscht und es war sehr schön. Also es sind schöne Erinnerungen eingestrickt und das ist mir jetzt draußen zwar zu dünn gerade, aber so zu Hause oder ich wicke dann einfach noch ein Tuch drum, dann mag ich das sehr gerne. Und das bringt schon so ein bisschen Frühlingsstimmung mit und Sensei ist eh so ein tolles Garn.

Louisa: Mhm.

Louisa: Ja, so ein leichtes Sen-Sai-Tuch ist natürlich... Da kann man eigentlich nicht genug von haben. Die sind... Also, ich bin ja bekanntlich schwierig mit Moher, eben bei diesem... Bei dem Saima-Tuch... Ich habe das ja damals aus dem Ersatzgarn gestrickt von Ito Koshu oder So Koshu, die dünnere Variante auf jeden Fall. Und habe dann aber danach gedacht... Also, das fertige Stück... Hhmmm, wär schon schön gewesen. Aber es hält einen ja nicht ab. Beim nächsten Tuch dann in der Variante.

Sophia: Ja, nee, also es trägt ...

Sophia: Genau. Ich freue mich auch. Ich will es in Zeit dieses Jahr auch unbedingt noch mal verstricken. Mal gucken, was mir so über den Weg läuft. Ich habe dir noch eine Rubrik mitgebracht. Wie immer ist viel los bei uns. Ich traue mich immer schon nicht, diesen Satz zu sagen, weil ich denke irgendwann glauben mir die Hörerinnen oder Leserinnen das einfach nicht mehr. Aber es ist wirklich so. man denkt immer ein Projekt ist ein Haken dran, dann kommt das nächste. Aber wir haben erst mal ganz tolle Neuigkeiten, wobei ich glaube, dass es die meisten schon wissen. Aber es ist so schön, wir erzählen es einfach nochmal. Marisa hat den Award gewonnen, den K5 Köpfe Award in der Kategorie Brand Building.

Louisa: Ja, das ist so mega. Also sie hat es ja selbst schon gesagt in ihrer Dankesrede oder wie man das nennt, dass allein die Nominierung schon so toll war, weil das einfach anscheinend werferlicht auf uns, aber auch auf unsere so gerne als Nischenbranche, betitelte Branche legt und dass es eben doch wichtig ist, was wir da tun. Also Es ist wichtig. Ich weiß das, jeder, strikt, kennt das, dass man gerne mal belächelt wird für so was. Und das ist im Privaten genauso wie in der toughen Business-Row-Welt. Und von daher war allein die Nominierung schon eine richtig gute Sache. das Gewinnen des Preises umso mehr. Es gab ja zehn Kategorien. Zehn? Doch, zehn Kategorien. Genau. Und ...

Sophia: absolut.

Sophia: Ja.

Louisa: Marisa oder Maschenfein, wir waren in einer davon nominiert, eben Brandbuilding. Und die haben wir dann auch geholt. Aber auch mit so einem Erfolg, dass die das von der K5 ja gar nicht glauben konnten, weil wir mit Abstand von allen 50 nominierten, also in den zehn Kategorien, die allermeisten Voting bekommen haben, so viele

Sophia: Ja.

Louisa: dass die prüfen mussten, ob da vielleicht ein Bot sich eingewählt hat oder so und da irreguläre Stimmen abgibt. Aber nein, das waren wir. Also du und ich und alle die hier zuhören und die ganze Maschenfein-Strickrunde und vielleicht eben auch ein paar andere Leute aus der Branche, die den Preis in die Branche holen wollten. Und das finde ich toll.

Sophia: Ja, das waren wir.

Sophia: Ja, nee, es war total verrückt, weil die in der Laudatio kamens ja auch und auch die Moderatorinnen haben es ja, oder Moderatoren haben es ja auch gesagt, sie haben es geprüft, weil sie konnten das irgendwie, haben gedacht, nee, das kann ich mit rechten Dingen zugehen. Aber doch ging es. Es war alles richtig, alles ehrlich und deswegen auch ein riesiges Dankeschön. Wir haben ja fleißig getrommelt im Podcast, auf dem Blog, in den Stories, Newsletter und eure Klicks gebeten und ihr habt es gemacht und das ist so eine schöne Auszeichnung. Und das Stricken, was gerne mal belächelt wird und so ein bisschen als trutschiges Hobby abgetan wird, das ist es nicht. Es ist so viel mehr einfach. Das sind ja auch Rückmeldungen, die wir ganz oft lesen, dass Stricken eben mehr ist als nur ein Hobby für viele. Vielen, Dank an alle, die geklickt haben oder die jetzt uns aufmerksam geworden sind. jetzt reinhören in unseren Podcast oder in die News, da gucken. Das ist schön. Und es macht einfach auch weiter Lust auf die neuen Projekte, die jetzt anstehen. Weil zum Beispiel, du hast ja gerade erzählt, du bist beim Muttertagstuch. Du filmst ja immer noch fleißig nebenbei mit, weshalb du ja gar nicht so am Stück stricken kannst wie die anderen Modelltuchstrickerinnen, sondern du Pause machen. Du willst die Schritte filmen, weil wir natürlich auch, ja, Videomaterial brauchen, auch für Hilfestellungen zum Beispiel. Vielleicht kannst du mal den Zeitplan erzählen. Weil ja, es ist Februar, ja, wir sind noch im Winter, aber ...

Louisa: Nö, genau.

Sophia: Muttertag kommt ruck zu

Louisa: Muttertag ist wie immer am zweiten Sonntag in Mai. wenn man dafür was stricken will, wir wissen es auch, wenn Weihnachten ist, es lohnt sich nicht oder für die meisten Sachen ist es zu spät, wenn du im Advent anfängst. Und das ist beim Muttertag auch so. Also einen Monat vorher muss man ran. Und nicht erst irgendwie zwei Wochen, es sei denn, ist es was Kleines. Und wir wollen aber wieder natürlich schönes, großes Tuch haben. So viel kann ich schon mal sagen. Ja, schönes großes Tuch. wir Modellstrikerinnen arbeiten natürlich jetzt daran, damit ihr es dann sehen könnt. Und ihr werdet es sehen können ab Ende März. Jetzt haben wir, was ist heute, der 20. Februar oder so ähnlich. Also bei der Aufnahme, also sprich Ende Februar, gebt uns noch vier Wochen, dann könnt ihr es sehen. Wir Test- und Modellstrecke-Rinnen sind kurz davor fertig zu werden. Ich glaube, die ersten sind sogar schon fertig. Das heißt, die Tücher machen sich dann auf den Weg nach Berlin. Mitte März werden die Fotos gemacht, also die offiziellen Fotos. Das, was ich hier mache, sind ja in Anführungszeichen nur die Step-Fotos. So bisschen Tutorial-Videos habe ich aufgenommen und so weiter. Aber das, was ihr dann auf der Seite sehen werdet, die schönen Fotos mit Marisa und den Tüchern, die werden dann eben Mitte März gemacht. Und dann veröffentlichen wir das gute Stück am Wochenende vor Ostern. Beziehungsweise nicht direkt am Wochenende, weil wir auch Wochenende haben und dann nicht am Schreibtisch sitzen, sondern dann eben ein, zwei Tage vorher. Genau. Und dann habt ihr Zeit, euch das anzugucken, euch zu überlegen, möchte ich das? Nee, nicht möchte ich das. Wie toll finde ich dieses Muttertagstuch?

Sophia: Genau, wie toll und welche Farben.

Louisa: Einzige Frage, gut ist, genau, welche Farben, denn es wird nicht nur eine Farbe gebraucht werden und es wird wieder verschiedene Garnalternativen geben. Mehr sag ich jetzt noch nicht, aber das muss man sich halt überlegen. Farbe und Garn. das dann eben auch bestellen, genau, muss ja dann auch bei euch ankommen. Und dann habt ihr dafür eine gute Woche Zeit. Dann ist Ostern und ihr habt einen großen Arbeitsauftrag an Ostern. Stellt eure WIPs fertig. Das ist für euer langes Osterwochenende ist der Arbeitsauftrag von uns an euch. Strickt fertig, was ihr habt, damit dann die Nadeln frei sind. Denn in der Woche nach Ostern gibt es dann das Anleitungsupdate und dann könnt ihr loslegen. Dann sind wir da mit der vollen Anleitung und ihr könnt loslegen und dann habt ihr Einen guten Monat, bis Muttertag. Das ist machbar.

Sophia: ich freue mich wieder so drauf. Und auch da, es war nicht letztes Jahr, ich glaube vorletztes Jahr, da hatten wir mal irgendwie dann so die Frage gestellt, was verbindet ihr denn mit dem Muttertagstuch? Weil die gibt es jetzt wirklich schon mehrere Jahre, diese Muttertagstuchaktion. Und da kamen so berührende Antworten. Also Ähm, von, ähm ... Frauen, die das für ihre Mutter gestrickt haben. Eine hatte das Tuch gestrickt, ... als ihre Mutter im Sterben lag. So. Also, ist so ... Weißt du, das sind so ... Ich krieg direkt eine Gänsehaut. Weil das ist einfach ... Das ist so viel mehr. Und man kann vor Muttertag halten, man möchte, da steht ja jedem frei. Aber für mich ist diese Aktion so was Schönes, so was Verbindendes. Und natürlich darf es auch immer sehr, sehr fröhlich zugehen. Aber ich meine nur, dass

Louisa: Mhm.

Sophia: zeigt auch noch mal, Stricken ist einfach so viel mehr. Und das hat dieser Award gezeigt und das zeigt noch mehr unsere Strickrunde, finde ich. Wenn sie bei diesen Aktionen mitmacht, wenn sie ihre Gedanken da rein strickt, ihre Freude, die Liebe zur Familie, alles, was einen so umtreibt. Und da freue ich mich einfach drauf, dass das jetzt bald wieder losgeht. Und eigentlich wollte ich nicht mitmachen dieses Jahr, jetzt habe ich mich aber selber wieder. reingequatscht sozusagen. Und ich hab's ja jetzt auch schon gesehen, die ersten Mustertücher. Und es sieht so schön aus. Und es ist wieder was anderes. Und ich freu mich drauf. Ja.

Louisa: Das ist was komplett anderes und ich kann dir sagen, es ist wirklich... Man hat lauter so kleine Schritte und dadurch geht es irgendwie vom Gefühl her wahnsinnig schnell. Also letztes Jahr hatten wir ja die berühmte Mittelerde bei Muttertagstuch Romi. Also dieses Mittelteil, was einfach glatt rechts gerade ausgestrickt wurde, weil das Design-Element ja erst zum Schluss aufgehekelt wurde. Und das hat sich teilweise gezogen. Ich fand es relativ meditativ, aber der Teil war einfach lang. Und hier bei dem neuen Tuch...

Sophia: Ja, wir waren alle drin.

Louisa: Ohne jetzt zu viel zu verraten, gibt es kleinere Designabschnitte, kann man so sagen. Ja, kleinere Arbeitsschritte. Es gibt kein Mittelerde zumindest. Und von daher hat man einfach vom, auch wenn man vielleicht gar nicht schneller strickt, aber das Gefühl ist einfach ein anderes.

Sophia: Jo, ich glaub schon.

Sophia: Ja, aber du hast es so gut, dass du es dann schon hast.

Louisa: Das Schlimme ist dann immer, wenn dann das Gelaunched wird und dann die Zeit bis Muttertag und so, dann denke ich immer so, ja, es ist so toll, aber es ist nicht da. Es wohnt dann ja in Berlin und ich kriege es dann im Sommer oder so, kriege ich es zurück, was ja auch okay ist. Das gehört einfach zu dem Job. Genau, aber es ist mit seinen Kollegen auf Klassenfahrt.

Sophia: Ja, das stimmt, genau. ist ja dann...

Sophia: Es ist auf Klassenfahrt.

Louisa: Da hab ich's dann ganz oft auch beim Weihnachtstuch, dass ich denke, das ist so schön, ich möchte das tragen, ich will das jetzt sofort. Also mir geht's da wie euch allen auch, aber ich muss warten.

Sophia: Ja, aber dann kriegst es wieder und dann hast du es und ja. Was du erwähnt hattest gerade, du filmst ja mit, auch für so kleine Tutorials. Da fällt mir noch ein, das müssen wir unbedingt erzählen. Und zwar, ich musste gerade zur Sicherheit einmal nachgucken. Wenn diese Folge erscheint, dann erscheint auch unser Stricktipp-Karten-Set. Ich muss jetzt einmal den richtigen Titel heraussuchen, weil es heißt nicht Stricktipp.

Louisa: Aber dann krieg ich's wieder.

Sophia: Karten-Set. Also googelt es gerne mal mit Maschenfein. Wahrscheinlich findet ihr es dann doch. Aber es heißt 55-mal Stricken Profi, Hacks und Tricks. Es ist ein Karten-Set. Im Studio ist es schon angekommen. Beispiel hier, na, Exemplar. Marisa hatte es schon einmal in den Storys gezeigt. Wir haben es dann jetzt natürlich auch im Shop und ihr könnt es bestellen. Das finde ich total cool. Weil natürlich haben wir alle mal gelernt, der italienische Maschenanschlag geht oder das Abnähen. Und dann macht man's, braucht es dann vielleicht zwei Projekte lang nicht. Oder das Projekt rutscht aus Versehen im Körbchen weiter nach unten. Und dann holt man den zweiten Ärmel wieder raus und denkt so, wie ging das mit dem Abnähen noch mal? Und dann ist dieses Set total praktisch und handlich mit kleinen Karten zum Nachschlagen.

Louisa: Ja, das ist echt praktisch, denn du nimmst dir die Karte, du brauchst, tust das dazu und musst nicht das ganze Buch mit schleppen, wo du es normalerweise nachschlägst oder Klassiker. Du hast das Buch, machst ein Foto davon, dann nachzugucken, wenn es soweit ist. Und dann ist dieses Foto irgendwo zwischen 100.000 Katzen, Kinder, Naturfotos. Genau. Wo hatte ich das jetzt noch mal verdammt? Und dann tust du es einfach zu deinem Projekt dazu.

Sophia: im Juni 23. Ja.

Louisa: Und dann hast du es da. Das finde ich einfach nur gut.

Sophia: vor allem, also wer von uns hat nicht irgendwie bei schlechten Lichtverhältnissen und dann hast du das Handy, suchst mühsam dieses Foto raus, zooms so ran, weil es auch irgendwie mies fotografiert wurde, also von einem selbst und dann hat das und dann guckt man da so und kann sich... also ich glaube dieses Kartenset ist sehr praktisch und ich habe auch, weil du so schön gesagt hast, man sucht sich die Karte mit der Technik raus, die man braucht und packt das zum Projekt.

Louisa: Genau.

Sophia: Ich besitze das nicht, aber Marisa hatte neulich gezeigt, es gibt von Redesigned und ich glaube von Coconits gab es so was Ähnliches aus einem anderen Material, so eine Mappe zum Auffächern, wo man quasi auch sein Material reinsortieren kann. Und jetzt stell dir mal vor, ich plädiere ja immer fürs Kopfkino, du machst da dein Material rein, deine Rundstrecknadeln, die du brauchst, dann noch die kleinen Shorties für die Ärmel und dann hinten noch zwei Kärtchen, einmal italienisch abnähen und weiß ich nicht, eine bestimmte Anstachstechnik. Wäre das nicht praktisch? Ist das nicht schön?

Louisa: Ja.

Louisa: Mhmmm.

Louisa: Das solltest du dir patentieren lassen, weil du redest von einem Projekttäschchen, das für das alles Zubehör, das du für dieses Projekt brauchst, hast und das kommt dann einfach mit in den Korb zum Strickzeug mit allen Nadeln, die du hier brauchst. Versteh ich das richtig? Das ist geil. Uppala, Entschuldigung, das ist eine super Idee.

Sophia: Sozusagen,

Sophia: Ja, genau. es gibt diese Und diese Täschchen gibt es ja. ... Ich weiß, viele von euch stricken nur an einem Projekt gleichzeitig. Also das macht ja ... Weiß ich doch. Aber manchmal passiert es ja, dass man aus Versehen ein zweites und drittes Projektkörbchen hat. Und noch das eine in der Schublade vom Sofa oder so. Was man dann selber vergisst. dann ... Ich stell mir das praktisch und schön vor.

Louisa: Mhm.

Louisa: Ja, ich liebe das ja, wenn man dann so so beieinander hat und dann kann man sich über die Dinge freuen. allein dieses fürs Projekt zusammensuchen aller Dinge, die man braucht. Also den passenden Maschenmarkierer aussuchen, denn irgendeiner geht nicht. Da muss schon immer ein passender sein. Dann natürlich die passende Nadelstärke, das ist klar. das alles so, also das finde ich, das ist so schön in der Vorbereitung. Und dann setzt man sich hin und dann hat man alles am Platz und

Sophia: Ich muss auch mal ...

Sophia: Genau das, ja.

Louisa: Dann fängt man an.

Sophia: Ich muss auch ganz dringend mal meine Ecke aufräumen mit meinen Körben. Körbchen, Körben. Und der Schublade, weil die haben im Advent, ich war wie gesagt ein bisschen im Tunnel. Dann haue ich da immer nur rein und jetzt finde ich so einzelne Nadel und denke so, vielleicht solltest du dein doch eher kostbares Material, also Zubehör einfach, mal wieder aufräumen, schön sortieren, weil das Auge bekanntlich mitstrickt. Und auch so Maschenmarkierer, die irgendwo lose rumfliegen. Weil ich finde, da hast du absolut recht. Man kann nicht jeden Maschenmarkierer für jedes Projekt ... Das muss schon wohl überlegt sein. Das muss schon passen.

Louisa: Nein. ja. Also jetzt im Muttertagstuch habe ich ein Maschenmarkierer mit einem kleinen Herz dran.

Sophia: wie schön!

Louisa: Weil das dazu gehört, weil es ist das Muttertagstuch und weil halt.

Sophia: Ja, nein, genau das. Zum Beispiel meine Weihnachts-, ich hab von Sandra mal so ganz kitschige, aber ich meine das sehr liebevoll, wunderschöne Maschenmarkierer bekommen eben alle mit so Weihnachtsmotiven. So quietschig, so eine Socke, einen Tannenbaum, Schneemann und so. Und wenn ich ein Weihnachtszeitstricke, dann nehme ich natürlich einen von diesen Maschenmarkierern. Und beim Jiddyjumper hatte ich jetzt diese schönen runden Metallringe von Petitnit, weil das so schön dazu gepasst hat. Also es muss ... muss wohl überlegt sein, das Auge strickt mit und es soll ja Spaß machen.

Louisa: In meinem Vereil Winterpulli, der leider brach, liegt aus Termingründen im Moment, ist auch ein Maschenbackierer drin, wo so ein kleiner Vereilpulli drauf ist. Den hast du mir mal geschenkt. Ja.

Sophia: Siehst du? Man verbindet so viel damit. wunderschön. Ich hab dir noch eine Frage mitgebracht.

Louisa: Genau.

Sophia: Ich muss mich erst mal entschuldigen. Die Frage lag jetzt eine ganze Weile in meinem Podcast, in meinem Postfach, bevor sie jetzt ihren Weg in den Podcast gefunden hat. Aber sie passt noch gut, finde ich. Und zwar ging es drum echte Wolle. Also ich habe das so verstanden, dass es unbehandelte Wolle geht. Jetzt hier vorrangig zum Beispiel die Istex Gane oder von Yehoids. Also wirklich robustere Wollgane verglichen jetzt mit zum Beispiel behandelter Wolle, Superwash behandelt. Beispiel und da hatte die Leserin gefragt und ich hoffe ich habe ihre Frage richtig verstanden aber sie hat wohl ein Tuch aus Wolle gestrickt die behandelt ist und sie hatte das Gefühl jetzt gerade im Winter also man will es ja kuschelig haben, man atmet ja immer so ein bisschen rein ins Tuch sozusagen und dass es sehr schnell feucht wurde. Hingegen ihre Handschuhe, die Lofotenhandschuhe, Lofotenwolle ist auch eine robuste unbehandete Wolle, wird nicht so schnell nass. trocknet vor allem wieder sehr schnell. Und da war die Frage explizit an dich, weil du bist unsere Beauftragte für robuste, ursprüngliche Garnähe. Wie da so deine Erfahrungen sind?

Louisa: Also ich gehe davon aus, dass ihr Tuch, wenn es ein Superwash Garn war... Ich gehe nicht davon aus, wenn es ein Superwash Garn war, dann ist dieses Garn komplett anders in seiner Oberflächenstruktur. Superwash Garne sind ja mit einer kleinen Kunststoffschicht, sag ich jetzt mal, überzogen. Also es ist nicht wie ein Kabel, aber... Da ist so ganz bisschen Kunststoff drauf. Das heißt, wenn du da drauf atmest, wie wenn du jetzt auf eine Glasscheibe atmen würdest, dann setzen sich da kleine Tröpfchen ab. Bei dem, was die Leserin als echte Wolle bezeichnet, beziehungsweise das, was ich jetzt darunter verstehe, die unbehandelte Wolle, sei es jetzt hier so ein Alpaka oder Islandgarn oder you name it. Da ist Die Faser ist nicht glatt, auch wenn sie vielleicht glatt wirkt bei Merinogannen zum Beispiel. Die ist nicht glatt. Die hat Struktur, die hat einzelne Fasern, die rausgucken. Und da hat die Feuchtigkeit, die da in Atem enthält, oder die durch Regen, Luftfeuchtigkeit, was auch immer kommt, die hat eine viel größere Angriffsfläche, viel größere Oberfläche, auf die sie sich setzen kann. Dadurch werden die Wassertröpfchen kleiner und können auch schneller verdunsten. So, das ist mein hochwissenschaftlich-physikalische Herangehensweise an dieses Problem. Oder nicht Problem, dieses, was die Leserin, die die Kundin beobachtet hat. Da gehe ich jetzt von aus. Und ich glaube, dass das eben auch der große Vorteil ist an diesen

Sophia: Das war sehr gut.

Louisa: robusten nordischen unbehandelten Garn, dass dadurch eben dieser Feuchtigkeitsaustausch so gut funktioniert. Und bei synthetischen Fasern, also Superwash ist eben so ein Zwischending, aber man kennt es ja auch bei Synthetikfasern, die werden einfach so komisch nass, ne? Es gibt dann wieder so High-End-Synthetikfasern für Sportbekleidung, da geht es irgendwie auch durch, wie das funktioniert. Weiß ich nicht, ich bin keine Textiltechnikerin.

Louisa: Aber vermutlich ähnlich. Könnte ich mir vorstellen, dass das anders eine andere Oberflächenstruktur ist. Und wir reden da natürlich auf mikroskopischer Ebene. Genau, aber das ist mein Verdacht.

Sophia: Ja, und ich finde, das hast du sehr schön erklärt. Es war ein bisschen, ähm, nee, es war sehr schön, wie diese, hier so wie äh...

Louisa: Welches Wort hat ihr jetzt auf der Zunge gelegen? Nerdic?

Sophia: Ja, ich wollte sagen wie bei ... Nein, tatsächlich nicht. Ich war so bisschen wie bei Checker Tobi oder Willi wills wissen. Mir ist jetzt nur noch ... Ich hab nicht so schnell einen schönen Rubrikentitel dafür bekommen mit Luisa erklärt uns die Wollstruktur. Ich werde da nacharbeiten. Ich fand das sehr gut. ich finde, am Ende des Tages ist es einfach Geschmackssache auch. Zum Beispiel unsere ...

Louisa: Sehr gut.

Louisa: Selbstverständlich, immer, bitte, immer, immer, immer.

Sophia: Genau, weil zum Beispiel unsere Tücher aus der Mini-Tücher-Strickschule, das Buch, was jetzt im Januar erschienen ist, die sind ja zum Beispiel aus Merino 120 von Langjans und das ist ein super washbehandeltes Garn. Ich mag es sehr gerne. Ich habe mir daraus mal einen Rock gestrickt, den Rockrut und wie gesagt, die Modelltücher sind aus dem Garn. Das trägt sich auch, also ich finde, es trägt sich angenehm. Es kommt auch immer drauf an. Für wen strickst du, für welche Anwendungsfälle hast du? finde zum Beispiel Kinderkleidung aus Merino 120 finde ich persönlich super, weil du sie waschen kannst. Ne? Genau.

Louisa: Ja, auf jeden Fall. Diese Super-Wash-Garne oder wie auch immer, in welcher Art und Weise sie behandelt. Die haben alle ihre Daseinsberechtigung. sind nicht schlecht. Das wollte ich damit auf keinen Fall sagen. ist nur der Unterschied. Genau. Gut.

Sophia: Genau. Nee, weiß ich, hab ich auch ... Genau, hab ich auch überhaupt nicht so verstanden. Aber klar ist, wenn du daraus das große Couchet-Tuch machst, verhält es sich anders als dein Tuch aus deiner ursprünglichen unbehandelten Wolle. Ähm ... Die ich sehr liebe. Dank dir übrigens, weil du hast mich quasi dahin geführt. Und ich mag die sehr gerne. Ich würde mir kein Tuch damit stricken. Ich bin in der Pullover- und Jackenfraktion. Aber das ist alles, kommt auch immer drauf an. Was hat man gerne am Hals? Trag ich gerne Moher? Trag ich gerne ursprüngliche Wolle? Soll es doch was mit glatter Oberfläche sein? Ähm ... ausprobieren. ... weil die Fasern eben behandelt wurden, verhält sie sich anders. Und das ist natürlich dann im Winter so eine Sache, wenn's nass wird.

Louisa: Auf jeden Fall.

Sophia: Dann muss man es gegebenenfalls hinterhertrocknen. Oder schwitzt vielleicht auch schneller. weiß es nicht. So tief bin ich da jetzt noch nicht eingestiegen sozusagen in die Beobachtung. Genau.

Louisa: Ich glaube, es reicht ja schon, von der Kälte draußen reinzukommen, wie wenn deine Brille beschlägt, wenn du innen Raum kommst. Und dann setzt sich da halt einfach Feuchtigkeit ab.

Sophia: So oder so muss man seine Strickstücke natürlich auch bisschen pflegen, also vielleicht mal auslüften gegebenenfalls auch die Tücher. Und wenn man sie jetzt zum Winter, ich wollte ein Motten sagen, ja in den Schrank legt, dann vielleicht eben vorher noch mal gegebenenfalls dann doch waschen. Muss man aber nicht, aber ich würde sie auf jeden Fall mit Lavendelsäckchen oder Zedernholz in Schrank tun, weil gerade natürlich die unbehandelten Volgane anfällig sind für Motten. So.

Louisa: Definitiv, ja. Ich habe hier auch einen neuen Schwung Lavendelsäckchen in meinem Stash-Schrank und den mache ich ja nicht so oft auf. Also hauptsächlich Nadeln rein und raus zu nehmen. Und da bekommt mir dann jedes Mal so ein toller Duft entgehen. Das ist so schön, weil das, was ich da lagere, will ich ja irgendwann benutzen.

Sophia: Ja.

Sophia: Ja, ich liebe Lavendeduft.

Sophia: Nee, es ist auch so. habe auch in meinem, in wenigen kleinen, überschaubaren Stash habe ich auch genau das. Ich habe Lavendelsäckchen und hier die Zedernholzkugeln von Petitnet habe ich mit dazwischen gelegt. Die finde ich auch sehr gut und sehr praktisch. Oder die tun wir zum Beispiel auch in die Manteltaschen. Wenn es ein Wollmantel ist, in die Manteltaschen mit rein. Wenn die jetzt im Winter ins Schrank kommen, weil das

Louisa: pinzig.

Louisa: ja, die sind auch gut.

Louisa: Genau.

Sophia: Weil das Beste natürlich für Wollkleidung ist, was Motten fernhält, ist, die Kleidung zu tragen. Aber das mach ich natürlich dann im Sommer nicht mehr. Und dann soll sie möglichst geschützt sein. Und gerne doch mal ab und zu nachgucken, mal ausschütteln und so. Weil das mögen die Larven nicht oder die Motten und so. dann schützt man seine kostbare Kleidung hoffentlich. So. Ich danke dir. Das war herzlich und erhellend.

Louisa: Uhu!

Louisa: Das war's für Es macht immer wieder Spaß.

Sophia: Ich freue mich. Ich hoffe, du hast jetzt noch eine schöne Restferienwoche. Habt ihr noch eine zweite Ferienwoche?

Louisa: Nee, eine Woche.

Sophia: Reicht dann ja auch, ne? So.

Louisa: Das sehen meine Kinder und wahrscheinlich alle bayerischen Schüler anders oder alle, die halt eine Woche Ferien haben oder nur ein paar Tage. Aber ich habe den Kindern schon gesagt, ihr habt jetzt alle einwöchigen Ferien für dieses Jahr geschafft. jetzt gibt es nur noch zwei Wochen. Ostern kann kommen.

Sophia: Ja, Woche ist auch fies, ne? Also da ist man grad so drin als Kind im neuen Schlafrhythmus und in dieser Entspanntheit und dann muss man schon wieder ran. Also …

Louisa: Hmm. Ja genau.

Louisa: Ja, jetzt zum Glück ist es ja bis Ostern relativ überschaubar. Das sind ja nur vier Wochen oder so. Oder fünf. Also bei uns beginnen die Ferien an Palmen, Palmen Sonntagswochenende, Palmen Wochenende. Das ist okay. Und da passiert auch noch wahnsinnig viel. Das ist okay, sage ich jetzt so. Sprechen wir in zwei Wochen darüber, wenn ich wieder total genervt bin. Vom frühen Aufstehen. Aber gut.

Sophia: Es geht, es geht, es ist nicht so lang. Ja.

Sophia: Ja, irgendwas ist immer. Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir heute die Folge aufgenommen haben. Wünsche dir jetzt noch einen schönen Tag und wir lesen uns ja bestimmt gleich noch. Alles klar. Dankeschön, ciao!

Louisa: Richtig.

Louisa: Das wünsche ich dir auch. Auf jeden Fall. Danke fürs Zuhören. Ciao!

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