72 - Zu Gast bei Maschenfein: Ann-Kathrin Stoll
Shownotes
Sie strickt seit der Coronapandemie - und hat gerade ihr drittes Buch mit Strickanleitungen herausgebracht. Schon allein das wäre Grund genug, Ann-Kathrin Stoll einmal in unseren Maschenfein-Podcast einzuladen. Spannend fand Sophia auch die Tatsache, dass Ann-Kathrin ihr neuestes Buch "Mirror Knits" mit Anleitungen für Mama und Kind ohne Verlag im Rücken herausgebracht hat. Höchste Zeit also, einmal eine Folge mit der studierten Modedesignerin aufzunehmen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Zuhören!
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Die Musik für die Rubriken wurde uns von KRONER zur Verfügung gestellt. https://kronermusik.de/
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Sophia: So, Ich stelle mir das sehr herausfordernd vor, wenn man ein Baby zu Hause hat und der Schlafmangel und diese ganzen Herausforderungen, die man so hat als junge Eltern oder neu gewordene Eltern. Du hattest ein bisschen Unterstützung beim Buch, Also einfach für die Fotos oder du hast auch eine Lektorin gehabt. Vielleicht kannst du dann noch mal erzählen, wie das funktioniert hat.
Ann-Kathrin: Ich habe tatsächlich auch jemanden gehabt, der mir beim Stricken geholfen hat, weil das war dann vom Umfang her dann so, dass ich das nicht mehr alleine stemmen konnte. Die Jackie hat mir das eine oder andere gestrickt, da bin ich auch sehr dankbar für. Dann hatte ich natürlich eine Fotografin, weil vor der Kamera stehen und Fotos machen, das funktioniert zusammen nicht so gut. Ganz davon abgesehen, die, muss man ganz ehrlich sagen, Fotos machen...
Sophia: Ja, ist schwierig.
Ann-Kathrin: Ja, für Instagram reicht mein Talent vielleicht, aber darüber hinaus würde ich jetzt behaupten... Besser nicht.
Sophia: Ja, nee, und für ein Buch ... Also, wenn man so viel Liebe und Zeit da reinsteckt. dann soll es ja wirklich rund werden und dann ist es ja total legitim sich da an der Stelle Unterstützung zu holen. Zumal du ja auch ein Foto, also es sind ja Fotos mit deinem Kind und das soll ja auch, also ich meine, Kinderfotos machen, wissen wir alle wie herausfordernd das ist und du hast es ja auch bewusst inszeniert. Also deine Tochter guckt ja immer weg zum Beispiel und wenn du da noch selber eine Kamera bedienen müsstest, dich dein Kind kümmern, dann sollen die Sachen richtig sitzen. Ich glaube, da darf man noch Fotografin an seiner Seite haben.
Ann-Kathrin: eben.
Ann-Kathrin: Genau.
Ann-Kathrin: Genau,
Ann-Kathrin: Ne, ne, das ist ja eben. Und ganz großes Vertrauen habe ich in die Sabrina. Die Sabrina hat alle meine Bücher fotografiert. Also das ist jetzt das dritte Buch, was sie für mich auch dann fotografisch festgehalten hat. Darüber hinaus hat sie im Prinzip auch alle unsere privaten Highlights fotografisch festgehalten. Also Hochzeit, Babybauchschutting, Newborn-Shooting. Die Sabrina hat alles im Prinzip gemacht. Deswegen sieht man auch ganz gut, dass die Bücher schon alle, auch wenn jetzt zwei vom Verlag waren und jetzt das dritte nicht, dass die alle aus einem Guss sind. weil der Stil von den Fotos ja doch irgendwo nicht zu verleugnen ist. ich persönlich bin der Meinung, dass es schon alles irgendwie so bisschen zusammenpasst und Hand in Hand geht und gut nebeneinander stehen kann. Und das war mir auch wichtig, weil ich finde so ein bisschen Handschrift finde ich ist schon auch schön und auch wichtig, wenn man sowas macht. Und genau wie du gesagt hast, ich habe noch eine Lektorin gehabt, eine für Deutsch und eine für Englisch.
Sophia: Ja.
Sophia: Ja.
Ann-Kathrin: Das Buch gibt es ja auf Deutsch und auf Englisch. Also ich habe es ja in beiden Sprachen dann im Prinzip veröffentlicht. das Layout aber und den Satz und das alles habe ich aber selber gemacht. das war auch dann ja eine wilde Geschichte. Also ich habe...
Sophia: Ja, das glaube ich. Also ich habe einfach größten Respekt davor. Wir haben ja selber mit Maschinenfeinen auch schon Bücher gemacht und wir wissen, wie aufwendig das ist. Also und dann gerade eine Strickschrift, also das Schreiben ist, man will keine Fehler machen natürlich. Du hast Charts, du hast Tipps und Hilfe. Man kann bei dir noch digital noch was runterladen, so ein begleitendes Arbeitsheft sozusagen zum Abstreichen und sowas, was ja auch noch ein super Service ist für die Strickerinnen, die das nacharbeiten. Also ein wahnsinns Ding.
Ann-Kathrin: Ja, auf jeden Fall.
Ann-Kathrin: Genau, muss ich ehrlich gesagt, also muss ich gestehen, da hänge ich noch bisschen hinterher. Die werden aber jetzt in den nächsten Tagen die restlichen Pö-Apö dann auch noch hochgeladen, das wieder mal die da unlauten kann.
Sophia: Dein Buch ist ja aber auch erst gerade erschienen, ne? Also das ist ja wirklich ganz frisch, ne?
Ann-Kathrin: Genau, also ich bin... Ja, genau. Aber es ist in Arbeit. ist nicht nur, dass... Es ist keine leeren Versprechungen, es wird es geben, bis ein Tagen Verzug. Aber naja.
Sophia: Ja, ach du, das Leben, sag ich dann immer. Wie ist das denn, du hattest ja auch, also beim Garn, du hast zum Beispiel mit Pasco Ali zusammengearbeitet. muss mir einmal auf die Sprünge helfen, es waren noch zwei weitere Garnhersteller dabei, glaube ich. Genau, die waren es noch. Wie handhabst du das denn, also wir wissen alle, Kinder spielen, Kinder bekleckern sich. Wie handhabst du das mit Strick? Rettest du es vorher? Bist du schmerzfrei? Tuest du es in die Waschmaschine? Wie machst du das?
Ann-Kathrin: Genau.
Ann-Kathrin: Gepardgarn und Mayogarn noch.
Ann-Kathrin: Also ich ziehe meiner Tochter oft vor dem Essen ihren Strick Pullover aus, sodass sie dann nur in den Body strickt. Also oftmals ist es so, wenn man sie so fertig angezogen sieht, dass sie sehr ordentlich aussieht. Wenn ich dann aber den Pullover ausziehe, sieht der Body manchmal aus wie... wie halt nach dem Essen. Also Heidelbeerflecken, meine Tochter liebt Heidelbeeren.
Sophia: Ja, wir kennen sie alle, diese, ja. Mhm.
Ann-Kathrin: Ich weiß gar nicht, wie viele Bodies ich schon mit Heidelbeerflecken hier in der Spüle hatte und wo ich kochendes Wasser drüber gekippt habe.
Sophia: Ja, bei uns waren es Brombeeren. Da ist man bisschen machtlos dann. Da habe ich auch Strickstücke. Wenn ich wusste, es gibt jetzt Beeren oder so etwas, dann doch einmal die Strick-Sachen ausziehen, das wäre schon hart.
Ann-Kathrin: Ja? Ja?
Ann-Kathrin: Ja, wenn es möglich ist, mache ich das immer eigentlich. Dass dann wirklich die ganz schlimmen Flecken auf den Body kommen. Wenn dann halt einer wirklich versaut ist, dann ist es halt so. Aber ja, ich versuche schon die Strickstücke da bisschen zu schonen. Aber ich wasche Strickteile nur per Hand. Also ich vertraue meiner Waschmaschine dann in der Hinsicht nicht. Deswegen muss ich sie per Hand waschen. Und ich wasche sie aber auch nicht so oft.
Sophia: Ja.
Sophia: Ja.
Ann-Kathrin: Meine Strick
Sophia: Ja, muss man ja auch nicht, muss man ja auch wirklich nicht. Also wenn du da mit Naturgarn arbeitest, dann, ich hatte es gerade letztens in einer Folge mit Luisa, das muss man ja wirklich wenig waschen. Da reicht ja das Auslüften oder sowas, das ist ja das Tolle bei Strick-Sachen.
Ann-Kathrin: eben.
Ann-Kathrin: Das genieße ich auch sehr, weil ich ganz ehrlich mit Kindern hat man genug Wäsche.
Sophia: Ja, ich sage immer Wäsche ist auch eines meiner vielen Hobbys. Nein, es ist halt einfach so, das gehört zum Familienalltag dazu und zum Leben mit Kindern. Wenn wir jetzt hier schon so ins lockere Alltagsgeplänkel kommen, dann habe ich noch eine Rubrik für dich. Und zwar möchte ich gerne wissen, weil ich das einfach spannend finde. zu hören, wie andere das machen, wie du deine Zeit aufteilst zwischen Familie und Arbeit, weil ich glaube, dass es auch inspirierend und interessant für andere ist, einfach zu sehen, wie machst du das? Wie teilst du dich oder wie teilt ihr euch da natürlich auf?
Ann-Kathrin: Wahrscheinlich ist meine Work-Life-Balance gerade nicht unbedingt erstrebenswert. nicht so gesund im Moment. Also es ist relativ viel zu tun. Ich versuche schon viel zu arbeiten, aber meine Tochter geht immer vor. wenn sie jetzt nicht gerade mal bei der Oma ist oder mein Mann was mit ihr unternimmt, bin ich im Prinzip... versorge ich sie und pass auf sie auf und spiele mit ihr und bespaße sie. Ja und dann ist halt im Prinzip die Zeit, wenn sie schläft, das ist dann halt die Zeit, die ich zur Verfügung habe und die versuche ich dann natürlich auch zu nutzen. Es gibt natürlich Tage, an denen ich dann eher nicht so die Motivation habe, mich nochmal an den Laptop zu setzen abends acht und anzufangen zu arbeiten, das sind dann die Tage, wo ich dann eher dann mit Netflix und also mit
Sophia: Mh.
Ann-Kathrin: Netflix verbringe, aber es führt ja kein weg dran vorbei. Also ab und zu muss dann der Laptop schon auch nochmal angeschmissen werden.
Sophia: Bist du eine Nachteule? Also arbeitest du auch, bist du eine von den berühmt-berüchtigten, die dann irgendwie bis nachts halb eins stricken und sich ihren Schlaf bringen oder wie machst du das? Ja, fatal, fatal.
Ann-Kathrin: Ja, schon. Ja, ja schon. Also brauch das halt irgendwo auch. Also diesen Ausgleich für mich, dass ich auch geistig ausgelastet bin. also natürlich ist es nicht ideal, wie es manchmal ist, ich brauch das. Also wie gesagt, ich brauche einfach die Arbeit als Ausgleich. Wobei Stricken ja irgendwo auch nicht wirklich Arbeit ist in dem Sinne aber halt auch schon. Also weißt du, wie ich meine? Also es ist irgendwie Hobby und Arbeit. es ist schwierig zu trennen, ja.
Sophia: Ich verstehe, denn es ist ja genau, ist ja bei dir. Genau, genau. Also du strickst ja nochmal anders. Also es geht so fließend ineinander über. Also es ist einerseits natürlich Hobby, aber andererseits ist es bei dir natürlich auch dein Beruf. Jetzt hast du ein kleines Kind, da liegt der Hauptfokus drauf, aber arbeitest trotzdem weiter. Vielleicht kannst du dann noch einmal sagen, woran du denn gerade arbeitest. Jetzt ist dein Buch erschienen. Ich könnte mir vorstellen, jetzt ist vielleicht gerade so eine Phase, wo man einmal durchatmen möchte. Aber gibt es denn irgendein Projekt, an dem du gerade werkelst?
Ann-Kathrin: Ja.
Ann-Kathrin: Ja, also ich denke oder ich bin der Meinung, dass die Mironits Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Und ja, also es ist nicht so, dass ich nichts zu tun hätte.
Sophia: Nein, dein Kind wächst ja auch und zum Beispiel Strickmodelle für Kleinkinder oder Kinder, Teenager, also wer weiß, welche Fortsetzungen noch kommen. Hast du denn ein Design, auf das du besonders stolz bist? Egal, ob jetzt aus dem Buch oder aus deinem sonstigen Portfolio?
Ann-Kathrin: Ja.
Ann-Kathrin: wahrscheinlich auf das Kleid, ich zu meiner standesamtlichen Hochzeit anhatte. Das habe ich zwar nie veröffentlicht.
Sophia: Ich wollte gerade bei Reverie nebenbei heimlich gucken. Hast du nicht veröffentlicht? Okay.
Ann-Kathrin: Ja, nein, nein, das habe ich nie gemacht. Also ich habe das Top dazu, It's a Wrap Top, das gibt es. Und ich habe dann aber für unsere standesamtliche Hochzeit habe ich das als Kleid gestrickt. Und ursprünglich hatte ich das auch vor, das Kleid irgendwann nochmal zu bringen. ja, ich habe 2022 geheiratet, jetzt haben wir 2026. Du siehst, wie gut das geklappt hat.
Sophia: Ich glaube, das kennen viele. Du kannst ja überlegen, du zu irgendeinem Hochzeitstag dann veröffentlichst du das Kleid. Aber das ist natürlich, ich finde, das sind so Strickstücke, wo man so viele schöne Momente eingestrickt hat. Also auch viel Stress und Vorbereitung, das ist völlig klar. Wir wissen alle, wie Hochzeiten sind. Aber ist ja auch was ganz Besonderes, oder? Also wenn man sowas hat zu seiner Hochzeit, das ist doch toll.
Ann-Kathrin: Ja, das stimmt, jeden Fall. Deswegen, also mal schauen. Bisher sollte es nicht sein, dass immer irgendwas dazwischen gekommen ist. Mal schauen, ob ich mich irgendwann nochmal dazu durchringe. Ich müsste es auf jeden Fall nochmal neustricken, weil es passt mir nicht mehr.
Sophia: Auch das gehört dazu.
Ann-Kathrin: Ja, also es war... Die Zeiten sind rum.
Sophia: Ja, wer weiß? Also wir gucken mal, ob von dir ein Kleid kommt. Vielleicht kannst du mal sagen, welche… Also du hast erzählt, Zöpfe oder man sieht in deinem Buch auch, du strickst gerne Zöpfe. Gibt eine Technik, die du noch lernen möchtest beim Stricken?
Ann-Kathrin: Ich habe jetzt den... Also ich weiß nicht, kennst du den Zöpfmuster-Poly, dem ich jetzt... wo ich gerade dran bin? Der ist mit Zöpfen und mit Colorwork, mit Fair Isle. Ja, genau. Und Colorwork hatte ich sehr lange viel Respekt vor.
Sophia: Ja, das ist das, was du ribbeln musstest, ne? Einmal, genau. Ja, ja, ja, da habe ich das Real gesehen, deswegen komme ich drauf. Ja, ja, ich weiß, ich habe es vor Augen.
Ann-Kathrin: beziehungsweise den Pullover habe ich auch schon lange lange im Kopf, den wollte ich schon lange lange stricken, aber ich habe mich nie so richtig getraut. Und ja, jetzt habe ich den Mut dazu gefunden und jetzt klappt es eigentlich auch ganz gut. Also das ist so was, wo ich echt Respekt vor hatte, wo ich mich nicht so angetraut habe, aber das klappt jetzt wirklich ganz okay. Was ich super gruselig finde, fällt mir gerade ein, Stiken heißt es so, gell?
Sophia: Mhm, mhm, mhm.
Ann-Kathrin: Das finde ich total wild. Also eine Runde stricken und nachher aufschneiden. Ultra wild. Also Respekt, wer sich das traut. In meinem Kopf ist das was ganz Abgefahrenes.
Sophia: Ja, habe ich auch noch nicht gemacht. Ja, ja.
Sophia: Ja, ich hab's auch noch nicht gemacht. Einige aus unserem Team haben's schon gemacht. Ich hab's auch noch nicht Boah! Also, was zu stricken und aufzuschneiden. Ich weiß, es gibt eine Sicherungsnaht und so. Alles klar, ja, versteh ich. Hab ich mich auch noch nicht rangetraut.
Ann-Kathrin: Ja, vielleicht irgendwann, aber da krieg ich, wenn ich nur drüber nachdenke, krieg ich schon richtig Gänsehaut.
Sophia: Mmh, mmh, ja.
Sophia: Ja, ich denke das auch immer. Aber ich finde es so toll und es macht ja auch total Sinn bei diesen Colourwork-Mustern, weil man die in der Runde strickt. Also ich verstehe das alles und finde es toll. ja, genau, das steht auch noch auf meiner Bucketlist sozusagen, was das Stricken angeht. Mit welcher Nadelstärke strickst du denn gerade deinen neuen Sweater? Ich hatte irgendwo gelesen, du strickst wahnsinnig gern mit kleiner Nadelstärke. Hast du den jetzt wieder in deiner Wohlfühl-Nadelstärke sozusagen gearbeitet?
Ann-Kathrin: Ja. Ja.
Ann-Kathrin: Mmh.
Ann-Kathrin: Nein, aktuell, ich glaube 5 mm habe ich jetzt genommen. Oder sogar 6, nee es waren 6 mm, also es wirklich eher größer. Das war auch der Grund warum ich ribbeln musste. Ich hatte erst mit viereinhalb glaube ich angefangen, dann ist es aber sehr sehr sehr kompakt geworden und sehr schwer, also das werden richtig richtig richtig dicke Mops geworden und dann, ja.
Sophia: okay, also eher ein bisschen größer, ja.
Sophia: Hm?
Ann-Kathrin: 600-700 Gramm für ein Pullover in Größe S finde ich ist einfach wirklich too much und deswegen habe ich dann entschieden, dass ich dann nochmal anfange und es war auch die richtige Entscheidung. jetzt der Körper ist fertig, das war eine gute Entscheidung das nochmal neu zu machen. hätte ich mich nachher sonst sehr geärgert glaube ich. ja normalerweise stricke ich oder ich habe immer viel auf drei bis vier Millimeter Nadeln gestrickt.
Sophia: Ja, ja.
Ann-Kathrin: weil ich einfach das Maschenbild von diesen feineren Strukturen sehr sehr mag. Also gerade Rippenmuster, weiß nicht, kennst du das? Das ist eins meiner sehr frühen und ersten Designs. Das ist ein Rippstrickkleid auf dreieinhalber Nadel.
Sophia: Ne, das kenn ich nicht. Muss ich mir mal angucken.
Sophia: Ja, okay, krass.
Ann-Kathrin: Ich hab's auf 3,5 Nadel gestrickt, wer es locker strickt, muss wahrscheinlich dann eher 3 mm nehmen, weil ich relativ fest stricke. Ich schreib's immer dazu, damit die Leute eine Orientierung haben, wie sie sich von der Nadelstärke her, ja, nicht unnötig Maschenproben machen müssen, weil das finde ich persönlich auch immer super ätzend. Genau, aber das ist im Prinzip so, in der Rubrik war ich lange unterwegs.
Sophia: Hm?
Ann-Kathrin: Und es sind dann auch keine schnellen Projekte. Also jetzt mit Kind ist zwangsläufig dann auch ein Grund, dass ich dann auch mal zu größeren Nadeln greife, damit es keine Jahrhundertprojekte werden.
Sophia: Nee, ich... mhm.
Sophia: Ja. Also ich hab's mir gerade aufgemacht bei Reverie und ich verlinke es auch auf jeden Fall, weil es wahnsinnig schön ist. Es hat so eine Wickeloptik. Das ist glaube ich auch so ein Fable von dir. Also V-Ausschnitt, so Wickeloptik. Also finde ich ein total schönes Design-Element. Und dann mit Rippmuster auf Kleidnadel. Ich habe großen Respekt davor. Genau, das ist so ein Stück. Aber das finde ich, auch das Tolle am Stricken. Oder auch das Schöne. Man macht sich ja Kleidung selbst und du musst da nicht durchhetzen.
Ann-Kathrin: Genau ja.
Sophia: Und wenn es dauert, dann dauert es einfach und es ist im nächsten Jahr immer noch toll, weil man auch weiß, wie viel Zeit und Liebe da reingeflossen ist. Also ein wahnsinnig schickes Kleid. Ich kann es mir richtig, richtig gut vorstellen. Aber ja, man braucht ein bisschen, bisschen Geduld. Braucht man dafür.
Ann-Kathrin: Mhm.
Ann-Kathrin: Ja, also theoretisch die Bluse ist auch inkludiert in der Anleitung. man kann, das Kleid jetzt zu heavy ist, kann man auch einfach das Oberteil stricken. genau, ja es braucht dann auch so eine Zeit, aber es gibt schon mal wesentlich weniger als... Genau.
Sophia: Ja.
Sophia: und das Oberteil strecken.
Sophia: Aber genau, man spart sich die Rocklänge sozusagen. Hast du eine Lieblingsfaser?
Ann-Kathrin: Mmh. würde ich so nicht sagen. ich mag im Prinzip vieles sehr gerne. Ich mag auch Mischungen super gerne. jede Phase hat so ihre Vorteile, finde ich. Und je nach Jahreszeit und je nach dem, was man überhaupt auch mit dem Design erreichen möchte, finde ich, es halt wirklich immer drauf an. Also ich mag zum Beispiel auch Seide super gerne neben Merino Wolle und Alpaca finde ich auch super, also mag ich persönlich sehr gerne, nehme ich auch super gerne für meine Tochter. Sie ist da Gott sei Dank relativ unempfindlich was Wolle betrifft. Es gibt ja Kinder die da sehr sensibel reagieren, aber bisher hatte ich da noch gar keine Probleme bei ihr. Aber wie gesagt, Seide finde ich zum Beispiel auch mega schön zu verstricken. Was ich persönlich super mag, also fast noch lieber mag, sind Wolle-Seide-Mischungen. Die finde ich auch ganz toll. Gibt es für Kinder ja auch oftmals Bodies und andere Kleidung, wenn man die kaufen will. Also Wolle-Seide ist ja wirklich was richtig Schönes. Genau. Aber auch... Genau.
Sophia: Mhm, das stimmt, das ist sehr schön,
Sophia: Das stimmt, das stimmt. sehr angenehm und wird ja auch gut vertragen dann oft. Also das ist ja dann genau da muss man natürlich ein bisschen vorher gucken, wenn man sein Kind bestrickt. Da würde ich auch mal ein bisschen schauen, was für Wolle nehme ich. Da würde ich jetzt, obwohl ich sie persönlich gerne mag, aber da würde ich jetzt keine robuste Wolle nehmen. Das ist, weil das ja dann vielleicht doch als pieksig empfunden wird oder die Haut da sensibel drauf reagiert. Aber es gibt tolle Merino Qualitäten oder wie du sagtest mit Seide oder sowas. Und jetzt der Sommer bietet sich natürlich auch an Richtung Richtung
Ann-Kathrin: Nee.
Ann-Kathrin: Genau.
Sophia: Seite zu gucken, gerade wenn man für Kinder strickt. Ich freue mich da auch sehr drauf. Ich habe jetzt auch schon mir Sommergarn auf die Nadeln geholt. Ich habe es jetzt doch gefühlt und die dickeren Wolgarn. Wobei ich habe noch so etwas im Blick. Mal gucken, sag niemals nie. Aber ich hatte jetzt auch Lust auf leichte Sommergarn.
Ann-Kathrin: Ja, kann ich verstehen. Das Wetter hat jetzt auch wirklich dazu eingeladen in der letzten Woche. Also ich genieße das auch sehr, dass dieser graue Winter jetzt im Prinzip Schlag auf Schlag Pause hat, also rum ist hoffentlich.
Sophia: Sehr,
Sophia: Ist rum. Ja, okay. Nein, das hast du sehr gut gesagt, Pause hat, weil wir haben März, ne? Man weiß nie, der April kommt noch und so. Da war ich jetzt vielleicht bisschen übermüllig, wenn ich sage, Wunschdenken vielleicht. war jetzt auch einfach bereit.
Ann-Kathrin: Ja.
Ann-Kathrin: Also ich würde das auch nehmen, wenn es jetzt so weitergeht. Ich habe da absolut nichts gegen. Ich finde, es macht einfach so viel mit der Stimmung. Ich habe gefühlt auch viel mehr Energie jetzt durch das Wetter. fühle mich viel ...
Sophia: Mmh.
Ann-Kathrin: befreiter, viel, viel, ja, also ich finde, macht, ja genau, es macht einfach so viel mit dem Gemüt, wenn es einfach im Prinzip morgens man steht auf und es ist hell, die Sonne scheint, also und es ist ja von der Temperatur so, dass man theoretisch mit seinem Kaffee mal kurz rausgehen kann, also es ist schon, ich genieße das sehr gerade, ja.
Sophia: Ja, so Leichtigkeit ist eingezogen, ne? Ja. Ja, das. Ja, ja, ja, ja.
Sophia: Ja, und da passt ja auch, und da schlagen wir dann den Bogen sozusagen zum Anfang. Das passt total zu deinem Buch, was ja auch im Frühjahr, Sommer spielt sozusagen. Ich meine, man kann viele Sachen ganzjährig tragen, aber wenn ich hier so die Fotos angucke, ihr sitzt da auf der Picknickdecke, auf dem Feld und so. Also genau, ich glaube, wir haben alle Lust auf Frühling, auf Sommer, auf leichten Strick und wer mag, bestrickt nicht nur sich, sondern auch sein Kind. Vielleicht kannst du das noch sagen, bis zu welcher Größe gehen denn die Sachen? Das ist vielleicht noch interessant zu wissen.
Ann-Kathrin: Genau.
Ann-Kathrin: Ja, bis fünf Jahre im Prinzip alles, weil ich hatte überlegt, wie lange akzeptieren Kinder es wohl im Partnerlook mit der Mutti umzulaufen. Und dann dachte ich, na gut, wir probieren jetzt mal bis fünf Jahre, weil ich könnte mir vorstellen, dass es danach kritisch ist. Ich meine, da habe ich jetzt noch keine Praxiserfahrung, mein Kind ist noch nicht so alt.
Sophia: das ist ja ordentlich,
Sophia: Hm, guter Gedanke, ja, ja.
Ann-Kathrin: Wobei ich jetzt hier schon bei einer oder anderen Stelle erlebt habe, dass ich ihr was anziehen wollte und sie mich völlig entröstet angeguckt hat, gesagt hat NEIN und weggelaufen ist.
Sophia: Ja. Ja, es ist so interessant. Aber dann ist das doch auch Stoff vielleicht für ein nächstes Buch. Welche Strick dann noch geht oder was du für Ideen hast, was man Kleinkindern anziehen kann oder so, welche Mini-Me Geschichten es da noch gibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf deine neuen Ideen und die nächsten Designs.
Ann-Kathrin: Ja, ich bin auch gespannt. Also ein bisschen was habe ich schon im Kopf, bisschen was ist schon in der Mache. Ja, wir schauen mal.
Sophia: Genau, es lohnt sich, dir zu folgen auf Instagram. stellen oder wir haben schon einige Designs von dir eingestellt. Dein neues Buch ist bei uns, das hilft mir auf die Sprünge. Wie heißt dein Paris Buch? Wie ist der richtige Titel, dass ich keinen Quatsch erzähle? Nits from Paris. Genau, das haben wir auch.
Ann-Kathrin: And it's from Paris. Yeah.
Sophia: Genau, es lohnt sich. Ich verlinke alles in den Show Notes und freue mich, dass du dir heute Zeit genommen hast für die Aufnahme. Dein Hund war auch kurz zu Gast im Raum. hat man das ein bisschen gehört. Finde ich überhaupt nicht schlimm. Ich hab dir ja schon gesagt, wir sind ein Tierlieber-Podcast. Bei uns schnurren auch mal die Katzen oder die Vögel zwitschern. Das hatten wir alles schon. Also von daher, Dank, dass du da warst, Ann-Kathrin.
Ann-Kathrin: Ja.
Ann-Kathrin: Danke für die Einladung und für das nette Gespräch.
Sophia: Gerne, kann ich nur zurückgeben und dann wünsche ich dir jetzt noch einen sonnigen Tag und ein schönes Wochenende. Dankeschön, mach's gut!
Ann-Kathrin: Danke, das wünsche ich dir auch. Ciao!
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